Bericht

Malediven - Ellaidhoo

Alles klar, wer nicht genügend aufpasst, hat die Folgen zu ertragen und diese Folgen bevölkern dann diesen Platz des Disasters - dahin verweist nämlich der Wegweiser auf dem letzten Bild der vorherigen Seite ....
Schließlich neigt sich der erste Tag dem Ende entgegen. Kerstin hat sich noch kurz vor unserem Start in den Urlaub eine Grippe eingefangen und kann an der Tauchbasis noch nicht einchecken - erst wieder gesund werden hat Priorität.
Die Nacht bricht herein und wir schlafen erst einmal richtig aus.
Kerstin und Nadine genießen die Sonne und die Wärme. Die Tagestemperatur liegt auf den Malediven fast ganzjährig zwischen 29°C und 33°C.
Nachts kühlt es auf 27°C bis 25°C ab, was keine wirkliche Abkühlung bedeutet. Wir sind zumindest in den ersten Tagen bis wir uns eingewöhnt haben froh, dass unser Bungalow über eine Klimaanlage verfügt.
Die Wassertemperatur - sowohl im Pool als auch im Meer - liegt stets zwischen 28°C und 30°C.

Besonders die in den letzten Jahren gestiegenen und zu hohen Temperaturen des Meerwassers haben zu Korallensterben geführt und die zu erwartende weitere Klimaerwärmung lässt keine großen Hoffnungen auf eine Regeneration zu.

Zudem könnte der Anstieg des Meeresspiegels weltweit katastrophale Folgen - nicht nur für die Malediven - haben.

Während die beiden Mädels die Liegen am Pool und den Sandstrand bevölkern ...
... fahre ich mit anderen Tauchern per Dhoni zu einigen Tauchspots.

Drei Tage dauert es, bis Kerstin wieder fit ist und sie mich auf den Tauchgängen begleiten kann.

Vor 10 Jahren war ich bereits einmal mit meinem Sohn auf Ellaidhoo und kann nun vergleichen, wie sich die Unterwasserwelt verändert hat.

Damals gab es riesige Schwärme Blaustreifenschnapper. Es gibt diese Fische (siehe Bild links) natürlich immer noch, doch nicht mehr in dieser immens großen Zahl.

Es scheint so, dass je nach Gegebenheit einmal diese, einmal jene Art optimale Bedingungen vorfindet. Derzeit gibt es jedenfalls ungeheuer viele Rotzahndrückerfische anstelle der Blaustreifenschnapper.

  
Farbenfroh der Kaiserfisch.
Schier nicht auszumachen auf dem Untergrund ...
... der Skorpionfisch mit seinen giftigen Stacheln.
Er sieht schon irgendwie lustig aus, der Leopardendrückerfisch.
 
Sie lieben das Halbdunkel der Höhle -
Ein mächtiger Napoleon zieht hier seine Bahn.
Zum Kugeln der Kugelfisch. Wie gut, dass er hier vor japanischen Köchen sicher ist.
Im Gleitflug zieht ein Adlerrochen an mir vorbei.
Der Nahrungsspezialist mit seiner langen Pinzette.
Im Sträflingsgewand die Süßlippe.

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